Erfolg beim Special-Olympics-Kataturnier in Oberhausen

Am 26. August fand in Oberhausen ein Kataturnier des Special-Olympics-Teams NRW mit nationaler Beteiligungsmöglichkeit statt.

3 Paare in der Katame-no-Kata, 5 Paare (davon eines aus Niedersachsen) in der Nage-no-Kata nahmen teil.

In der Katame-no-Kata waren alle drei Paare bestehend aus Tori des Budokan Hünxe, die drei Unified Partner stammen alle aus Oberhausen, darunter Gerd Schäfer vom PSV Oberhausen.

Für ihn und seinen Tori Jan Himmelbach ging es als zweite Starter gut los. Bei der Befreiuung des dritten Haltegriffes verletzte sich Jan aber. Nach kurzer ärztlicher Befundung entschied er sich, am eigentlich angesetzten zweiten Durchgang nicht mehr teilzunehmen. Die beiden anderen Paare zeigten Fairness und verzichteten ihrerseits auf ihre zweiten Läufe, so dass der erste Durchgang zählte.

Jan und Gerd kamen mit Silber aufs Treppchen.

Das Sommerfest 2023 war der Knaller

13. August 2023: Das Wetter war und hold, der Platz am Gelände des Stadtsportbundes direkt am Spielplatz war ideal: C.a 70 Besucher des Sommerfestes fühlten sich wohl!

Ab 11.30 Uhr war eingeladen, bis gegen 18 Uhr waren Dutzende aktive und ehemalige Judoka sowie deren Partner und Kinder zum gemeinsamen Treffen vor Ort. Die vielen mitgebrachten Kuchen und Salate mit den vor Ort gegrillten Würstchen ersetzten in den meisten Fällen das Mittagessen.

Damit ist das nächste Sommerfest 2024 schon gesetzt.

Neuer Träger des 5. Dan in Oberhausen: Yusuf Arslan

Yusuf Arslan, der als vielfacher Nage-no-Kata-Medaillenträger national und international und als Leiter des Landes-Stützpunktes Essen für Kata seine Spuren in der Kata-Welt hinterlässt, wurde jetzt quasi zum 5. Dan gezwungen. Sein langjähriger Trainer Kalle Bartsch, der Landes-Katareferent NRW José Pereira sowie der Kreisdanvorsitzende Rhein-Ruhr und der Prüfungsbeauftragte NRW taten sich mit dem Vorstand der Abteilung Judo des PSV Oberhausen zusammen und meldeten Yusuf für eine Dan-Prüfung an. Für eine solche Dan-Prüfung bereiten sich die Judoka im Allgemeinen mindestens ein halbes Jahr vor. Yusuf, bei dem die Beteiligten schon lange der Meinung waren, dass Yusuf den Stoff drauf hat, wurde eine Woche vor der Prüfung vor vollendete Tatsachen gestellt: Prüfung oder Blamage. Als Uke stellte sich José Pereira zur Verfügung, mit dem Yusuf eine eigens erstellte Kata einübte. Für die nötige schriftliche Hausarbeit hatte Yusuf gerade mal 4 Tage Zeit, da diese auch noch bewertet werden musste. Um zu beweisen, dass Yusuf nicht nur auf der Matte eine gute Figur macht, sondern auch das nötige Wissen vorhält, dauerte die mündliche Prüfung dann eine halbe statt der normalen Viertelstunde.

In Oberhausen gibt es jetzt einen Träger des 5. Dans mehr.

Erfolgreiche Gürtelprüfung am 13. Juni 2023

Am Dienstag, 13. Juni, war statt des normalen Trainings eine Gürtelprüfung angesetzt.

„Wir haben die Anfänger bereits Anfang Juni auf den weiß-gelben Gürtel geprüft. 12 Judoka haben bestanden.“, so ihre Trainerin Nina Völkel.

„Heute haben sich weitere 12 Judoka der nächsthöheren Prüfung gestellt.“, ergänzt Trainer und Prüfer Stefan Höffkes. „Jetzt können wir im zweiten Halbjahr endlich wieder mit einem jungen Team an Turnieren teilnehmen.“, hoffen Trainer Werner Hagenbruck und Trainer-Assistent Maurice Mühlenbeck.

Die erfolgreichen Prüflinge sind

Zum 8. Kyu (weiß-gelber Gürtel): Erik Surrey, Jakub Daniel Gattnar, Sam Cramer, Elisa Gordon, Luna Amalia Fürst, Max Alexander Völkel,  Milan Milatovic, Leon Prinster, Leon Prinster, Eike Mühlbeck, Yonas Strauß, Thorsten Schmelzing, Ben Nam Hofmann.

Zum 7. Kyu (gelber Gürtel): Simon Silberstein, Bohdan Musilienko, Julian Meyer, Björn Schmelzing, Aymene Moummadi, Ahmed Moummadi, Elisa Mohrmann, Hatem Almaewf, Ahmed Qadir.

Zum 6. Kyu (gelber-oranger Gürtel): Rosa Gail

Zum 5. Kyu (oranger Gürtel): Alexandra Berejna

Yusuf und Sergio leider nicht im EM-Finale

In diesem Jahr findet die Europameisterschaft der Kata-Kämpfer in Podcetrtek, Slovenien statt. Es wird in zwei Alterklassen gestartet: Über und unter 34 Jahre.

Als Deutsche Meister hatten sie natürlich schon einen gewissen Anspruch an sich selbst, es hat aber nicht sein sollen. „Nur 6 oder 7 Punkte fehlten“, so Yusuf am 12. Juni, um ins Finale der Nage-no-Kata-Judoka 34+ zu kommen.

Wie die Bilder beweisen, haben sie mit Ausdruck gekämpft.

Die Fotos sind von der Seite der EJU (https://www.eju.net/gallery/gallery/270701/?imageId=271071), wo es auch noch mehr von den beiden zu sehen gibt.

PSV-Judoka auch als Fußballer erfolgreich

Drei Podiumsränge für die drei Mannschaften beim traditionellen Judoka-Turnier

Zuletzt fand das Hallenfußballturnier in Wanne-Eickel 2018 statt. Nach der Coronapause brannten unsere großen und kleinen Judoka für die Teilnahme. Zwar war die Zahl der teilnehmenden Vereine (auch wegen einer Kommunikationspanne) nicht so hoch wie früher mal, es konnten aber (auch dank des Einsatzes unserer Judoka) 4 Kinder-/Jugendlichen- und 4 Erwachsenenmannschaften antreten. Wir konnten das Team Ippon (Ziel; Pokalverteidigung) und das Team Spaß (Ziel: Spaß) bilden. Es konnte aber niemand mehr eingewechselt werden, für alle hieß es heute daher: volle Power.

Die ersten Spiele im Pool liefen schon recht vielversprechend. Alle Teams waren sowohl hochmotiviert als auch sportlich richtig gut drauf.

Nach den Begegnungen im Pool traf PSV Spaß in der KO-Runde auf das DSC-Senioren-Team. Im Pool noch 1:0 besiegt, fand Volker Gösling vom DSC einmal die Lücke, um den PSV Spaß mit 1:0 auf den dritten Platz landen zu lassen.

Die Jugendmannschaft setzte sich in ihrer KO-Runde durch, musste aber im Finale erst im Elfmeterschießen die Segel streichen. Ein zweiter Platz für den ersten Einsatz ist sowohl für den Verein als auch für den Teamgeist eine Superleistung.

Die Mannschaft PSV Ippon tat sich an diesem Tag erst ein wenig schwer. So konnte im ersten Spiel im Pool die PSV Spaßmannschaft erst 15 Sekunden vor Schluß mit 1:0 überwunden werden. Im Laufe des Tages aber klappte das Zusammenspiel immer besser, so dass der Finalsieg fast zwangsläufig war.

Ausschließlich sportlich faire Kämpfe waren heute zu sehen, erfolgreiche Aktionen des Gegners wurden auch beklatscht.

Dem Turnier ist zu wünschen, dass in den nächsten Jahren wieder viele Judoka teilnehmen.

PSV-Judoka erfolgreich bei den Deutschen Judo-Katameisterschaften in Bad Ems

Am Sonntag dem 21. Mai 2023 fanden im Rahmen des Judofestivals in Bad Ems auch die Deutschen Katameisterschaften im Judo und ID-Judo statt.

Zwei Judoka des PSV starteten für NRW, für beide endete es auf dem Podium. Yusuf Arslan musste mit seinem Uke Sergio Sessini (Turnerbund Osterfeld) seiner Favoritenrolle in der Nage-no-kata gerecht werden (und schaffte es auch).

Gerd Schäfer war als sogenannter Unified-Partner für seinen ID-Judoka Jan Himmelbach (Budokan Hünxe) am Start. Bei der Kata, bei denen genau vorgegebene Würfe oder Haltegriffe und deren Abwehr gezeigt werden müssen, traten die unterschiedlichen Wettkampfklassen in einer gemeinsamen Veranstaltung, aber nicht gegeneinander an.

Neben diesen aktiven Sportlern war zusätzlich noch unser Kalle Bartsch als leitender Wertungsrichter an der Matte.

Zuerst gingen Yusuf und sein Uke Sergio in der Nage-no-kata in die Vorrunde. Als bereits 14fache Deutsche Meister waren sie Favoriten. Diesem Anspruch wurden sie mit dem Vorrundensieg mit 4,5 Punkten Vorsprung auch gerecht.

Anschließend ging es in der Bodenkata der Wettkampfklasse I/II der ID-Judoka weiter. Die drei NRW-Paare trainieren alle beim Budokan Hünxe. Für den verletzten Osterfelder Lukas Ehresmann sprang Sergio Sessini ein, der auch der Trainer für diese Kata ist. Sergio hatte also am Wettkampftag eine Dreifachbelastung als Trainer und Wettkampfpartner in gleich zwei Paarungen bzw. Katas. Diese Rolle übte er aber erfolgreich aus: als Uke von Torben von Kneten wurde er Deutscher Meister. Nur einen Punkt vom zweitplatzierten Paar aus Sachsen trennten Gerd Schäfer und Jan Himmelbach.

Nun stand noch das Finale der Nage-no-kata an, in der Yusuf und Sergio eine fast perfekte Kata zeigten und den Abstand auf das zweite Paar noch vergrößern konnten. So konnten sie das 15te Mal die Medaille für den Titel Deutscher Meister in Empfang nehmen.

Damit zeigt sich, dass neben den bereits langjährig auch international erfolgreichen Katajudoka von PSV Oberhausen und Turnerbund Osterfeld im regulären Wettkampfbetrieb auch bei den ID-Judoka vermehrt Erfolge eingefahren werden.

Für Yusuf und Sergio stehen jetzt die Europameisterschaften in Slowenien an, für die ID-Judoka die Teilnahme am Bundesweiten Special Olympics Kata-Turnier im August in Oberhausen.

Saubermachaktion für unser Dojo

Es wurde mal wieder Zeit, das Dojo zu putzen. Diesesmal lag der Schwerpunkt auf dem Material-„Kabuff“.

Altes Material wurde gesichtet und in brauchbar und unbrauchbar unterteilt. Staub und Wollmäuse waren natürlich unbrauchbar und bekamen Staubsauger und Lappen zu spüren.

Zeitschriften wurden gesichtet und je nachdem dem Altpapier oder der Lektüre zugeordnet.

Bis zur JHV bekamen wir wieder alles eingeräumt.

Vielen Dank den helfenden Händen.

Jahreshauptversammlung 2023

Am Montag trafen sich turnusgemäß die Mitglieder der Abteilung Judo, um die Berichte der einzelnen Funktionen und Bereiche zu hören und Vorstandsmitglieder zu wählen bzw. zu bestätigen.

Kai Kleine-Berkenbusch vom PSV-Hauptverein durfte zwei Mitglieder für ihre 10-jährige Vereinsmitgliedschaft ehren: Maximilian Hoffmann und Maurice Mühlenbeck.

Anschließend wurden, jeweils einstimmig, der erste Vorsitzende Stefan Höffkes, der zweite Kassierer Sebastian Höffkes und als Sozialwart Tanja Vogelsang in ihren Ämtern bestätigt.

Damit kann die erfolgreiche Vereinsarbeit reibungslos fortgesetzt werden.

Maurice war leider verhindert, daher ist hier nur Maximilian zu sehen.

Westdeutsche Kata-Meisterschaft: Zwei Meistertitel für den PSV

Am 16.4.2023 fanden die Westdeutschen Kata-Meisterschaften in Bochum statt.

Kalle Bartsch war als leitender Wertungsrichter an Matte 1 den ganzen Tag eingespannt. Dort startete in der Nage-no-kata auch Yusuf Arslan mit seinem Uke Sergio Sessini (TbdO). Obwohl sie eine Zeitlang nicht trainiert hatten und Yusuf auch noch etwas von einer Krankheit angeschlagen war, wurden sie mit etwa 50 Punkten Abstand auf die Zweiten souverän Westdeutsche Katameister.

Auf der Nachbarmatte eröffnete Gerd Schäfer als Uke von Jan Himmelbach (Budokan Hünxe) die Westdeutsche Meisterschaft der ID-Judoka. Zwar war in der Katame-no-kata die Konkurrenz durch den Ausfall des Osterfelder Ukes geringer, der Vorsprung auf die Zweiten war aber knapp.

Für die Deutschen Meisterschaften im Mai müssen also noch ein paar Trainingseinheiten absolviert werden.